H13 2026: Cow Notes
Fr, 20.11.2026, 19 Uhr: H13-Preisverleihung & Performance
In ihrer Performance Cow Notes lädt die diesjährige H13-Preisträgerin Magdalena Forster zu einer Erkundung von Sound und Bewegung ein. In ihrem Statement schreiben die Mitglieder der H13-Jury 2026: "Forster verwandelt den Kunstraum in einen vielschichtigen Erfahrungsraum, in dem sich Klang, Körper und Material in einer kakofonischen Beziehung verflechten. Ausgangspunkt ist ein akustischer Dialog zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur*innen." → Statement der H13-Jury 2026
Forster wird Cow Notes zusammen mit der Performance-Künstlerin und Tänzerin Martina De Dominicis am Freitag, 20.11.2026, im Rahmen der H13-Preisverleihung, erstmals live präsentieren. Eine begleitende Ausstellung – halb Soundinstallation, halb Performance-Bühne – bietet die Möglichkeit, auch abseits von Preisverleihung und Performance einen Einblick in die Welt von Cow Notes zu gewinnen. → Ausstellung zu Cow Notes
Zum 20. Mal verleiht der Kunstraum Niederoesterreich heuer den H13 Niederösterreich Preis für Performance. Es ist die einzige Auszeichnung in Österreich, die exklusiv der Kunstform Performance gewidmet ist. Weitere Informationen zu H13-Preis finden Sie hier.
Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Verleihung in Partnerschaft mit einer renommierten Institution im Ausland statt. Diesmal ist das Berliner Künstlerhaus Bethanien als H13-Kooperationspartner mit dabei. Neben dem H13-Preisgeld erwartet Forster eine zweiwöchige Residency im Künstlerhaus, die zusätzliche Möglichkeiten für künstlerischen Austausch und internationale Vernetzung bietet.
Ablauf H13-Preisverleihung 2026
Moderation: Katharina Seidler (FM4)
Begrüßung: Frederike Sperling, Künstlerische Leitung Kunstraum Niederoesterreich
Laudatio: Lewon Heublein, freier Kurator
Preisverleihung: Hermann Dikowitsch, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur beim Amt der NÖ Landesregierung, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Im Anschluss: DJ Set von 3am3ali
Magdalena Forster ist eine in Wien lebende Künstlerin, Choreografin und Performerin. Ihre Arbeit ist geprägt von materialbasierten Prozessen und von der Logik taktiler Interaktion, handwerklicher Praxis sowie ihrer früheren Tätigkeit in körperzentrierter Pflegearbeit. Forster interessiert sich für Kollaboration, für die Dynamiken von scorebasierten und Live-Performances sowie für ortsspezifische Arbeiten, die eng mit klanglicher Forschung verbunden sind. Sie arbeitet mit Körper, Objekten, Stimme und Raum, dem sie als akustische Werkstatt begegnet.
Ihre jüngste Arbeit Echo Body (2025) wurde für die ImPulsTanz [8:tension] Series 2026 ausgewählt. Hearth (2025) und Bile (2023) wurden gemeinsam mit dem Tanzquartier Wien produziert und von der Kulturabteilung der Stadt Wien sowie dem österreichischen Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport gefördert. Ihre Arbeiten wurden bei zahlreichen Festivals und in vielen Institutionen präsentiert, u. a. Tanzquartier Wien, Galerie Simian in Koproduktion mit Dansehallerne Kopenhagen, Systema Marseille, Kunstraum Niederoesterreich, Kunsthaus Zürich, AIL Wien, Neuer Wiener Kunstverein, Festival der Regionen, Perspektiven-Festival Attersee, BRUX / Freies Theater Innsbruck, Lothringer 13 Halle München und Sonic Territories Festival.