Performancepreis H13

H13 2018

Der Kunstraum Niederoesterreich schreibt im Jahr 2018 zum zwölften Mal den H13 – Niederoesterreich Preis für Performance aus.

Performance ist eine Darstellungsform – ebenso vielfältig wie unterschiedlich in Inszenierung und Inhalt – die in der österreichischen Kunst bereits eine lange Tradition hat und in den letzten Jahren einer zunehmenden kunsthistorischen Aufarbeitung unterzogen wird. Mit dem Kunstpreis H13 soll den performativen Arbeiten der jüngeren Generation spezielle Aufmerksamkeit zuteil werden.

Neben einem Preisgeld von € 4.000,- für die Gewinnerin/den Gewinner der Ausschreibung soll die prämierte Performance am 06. 09. 2018 im Kunstraum Niederoesterreich zur Aufführung kommen. Die Realisierung der Performance wird zusätzlich mit € 2.000,- unterstützt. Bei den eingereichten Konzepten sollen daher auch die räumlichen Gegebenheiten des Kunstraum Niederoesterreich mitgedacht werden.

 

Der Jury des Jahres 2018 gehören an:

 Ulrike Rosenbach (Medienkünstlerin, Professorin Neue künstlerische Medien)
 Peter Fritzenwallner (Künstler) 
 Christiane Krejs (Kunstraum Niederoesterreich) 
 Sissi Makovec (Kunstraum Niederoesterreich)

Peter Fritzenwallner, H13 Preisträger 2013, wird Jakob Lena Knebl, die leider kurzfristig absagen musste,  als Jury Mitglied vertreten.

 

Jurybegründung:
Otto Krause und Milan Loviška
arbeiten in außergewöhnlicher Intensität mit unkonventionellen Formaten und Strategien und lassen sich von spartenübergreifenden Forschungprozessen inspirieren. Zwischen ästhetischer Opulenz und Reduktion entstehen körperlich intensive, atmosphärisch-imaginative Arbeiten, deren Konzepte Aspekte von Populärkultur und Wissenschaft zusammenführen, wie Superhelden-Comics, Psychologie, Pornographie, Biologie, neue elektronische Medien, Religion, Filmwissenschaft oder Philosophie. Mit ihren performativen Untersuchungen geben die beiden Künstler starke gesellschaftspolitische Statements ab, die sich durch eine unverwechselbare künstlerische Ästhetik auszeichnen.

Das eingereichte Projekt Furrious, untersucht künstlerische Prozesse von „furrification“ (Pelzifizierung) und „plushification“ (Plüschifizierung) in einer  konzentrierten Performance und lotet die physischen, spirituellen, sexuellen und psychologischen Grenzen zwischen Mensch und Kreatur am Phänomen der Infantilisierung aus.

 

Die Gewinner zeigen ihre Performance im Rahmen der Preisverleihung am DO 06 09 2018 im Kunstraum Niederoesterreich.
Details dazu unter: www.kunstraum.net

 

 Bildcredit: Territorium KV 2018

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