Kunst Raum Niederösterreich

Katalogpräsentationen "lightness and matter. matter and lightness" und "meanwhile"

Marianne Stalhös, Fun Facts – Women in Art

Marianne Stalhös, Fun Facts – Women in Art  © Thomas Hitchcock, 2017

KATALOGPRÄSENTATIONEN und PERFORMANCES

DO 20 04 2017, 18.00H

Begrüßung: Christiane Krejs

Zum Katalog lightness and matter. matter and lightness: Christian Egger

Zum Katalog m e a n w h i l e . . .: Sissi Makovec

 

 

lightness and matter. matter and lightness

Katalogpräsentation anlässlich der von Brigitte Kowanz und Peter Kozek kuratierten Doppelausstellung lightness and matter. matter and lightness, in der erstmals Absolvent_innen, Studierende und Lehrende gemeinsam im Kunstraum Niederoesterreich ausstellen.

http://www.kunstraum.net/de/programm/278-lightness-and-matter-matter-and-lightness

 

m e a n w  h i l e ...

Die Publikation zur Performancereihe des Kunstraum Niederoesterreich stellt sich die Frage: Was geschieht mit Performance, wenn die Scheinwerfer der Aufmerksamkeit weiterwandern, die Aufführung vorüber ist? Was ermöglicht Performance?  m e a n w h i l e ... thematisiert die Zwischenräume, die tragenden und verbindenden Elemente zwischen den punktuellen Aufführungen, eine erweiterte Form der Sichtbarkeit und Sichtbarmachung von Performance.

m e a n w h i l e ... ist ein Experiment.

http://www.kunstraum.net/de/programm/227-m-e-a-n-w-h-i-l-e

 

Mit PERFOMANCES von Marianne Stalhös und Niki Passath (Beginn 18.00H)

 

Marianne Stålhös

Fun Facts – Women in Art

 

lecture performance

In a modern and open-minded art world, the mentality of a ‘boys club’ still casts its shadow over female artists all over the world. The structure which the art world is built on, is slowly changing, but not enough to make it an equal one. But there are fun facts to know about and with them, things will eventually change for the better.

 

 

Niki Passath

thinking like a machine - we don´t speak the same language anymore

Performance, Objekt, Bild

Courtesy  Galerie Peithner-Lichtenfels

 

Seit Beginn der industriellen Revolution hat sich der Mensch immer mehr an die Koexistenz mit Maschinen gewöhnt. Der Mensch wurde zur nicht-organischen Prothese des maschinellen Körpers der Fabriken. Das Versprechen war, dass der Mensch in der Zukunft weniger arbeiten müsse, dass Maschinen das Leben erleichtern würden. Doch der soziale Status und die eigene Identität wurden immer abhängiger von der Arbeit.

Mit der Erfindung des Computers bekamen Maschinen ein ’Gehirn’. Es scheint, dass mit dem Wunsch, Maschinen zu erschaffen, die wie Menschen denken, Menschen entstanden sind, die wie Maschinen denken. Immer mehr Menschen identifizieren sich mit ihrer Tätigkeit, selbst wenn diese unnötig und sinnentleert ist. Was passiert, wenn Produktionsprozesse nur noch von künstlich intelligenten Systemen ausgeführt werden? Was machen wir nun, da der Mensch überflüssig wird?