Stormy Weather

 (c) Fragmentin, Your phone needs to cool down, 2019

In den Monaten, die dem weltpolitisch schicksalshaften November 2020 vorausgehen – dem Monat, in dem sich Donald Trump seiner Wiederwahl stellen wird –, wird wahrscheinlich wenig explizit über das Wetter gesprochen werden. Die Affektgeladenheit der „politischen Großwetterlage“ ist ohne die technologischen Grundlagen unserer Zeit undenkbar. Die Metapher wie auch die Realität der Wolke, der Cloud, sind in unserem Alltag allgegenwärtig. Sie ist nicht nur der Ort, an dem Daten gelagert werden, sondern auch – mit Cloud-Computing, Cloud-Gaming oder Cloud-Streaming – der Ort, an den die zentralen Funktionen der Rechenleistung und lernende künstliche Intelligenzen migriert sind. Die Cloud ist kein Ordner zur Ablage, sondern unser Superhirn.

Die Ausstellung Stormy Weather zeigt künstlerische Arbeiten, die sich mit dem metaphorischen Konzept der scheinbar flüchtigen Cloud im Zwiespalt mit ihren realpolitischen Auswirkungen, die durchaus beständig sind, beschäftigen. Das vielschichtige Phänomen der menschengemachten Wolken wird seziert, um letztlich eines zu ermöglichen: Fragen zu stellen, Zusammenhänge offen zu legen und mit den Methoden künstlerischer Arbeit neue Formen der Handlungsmacht gegenüber digitalen Technologien zu evozieren. (Katharina Brandl und Claire Hoffmann)

 

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