H13 NIEDEROESTERREICH PREIS FÜR PERFORMANCE

Performance ist eine Darstellungsform – ebenso vielfältig wie unterschiedlich in Inszenierung und Inhalt – die in der österreichischen Kunst bereits eine lange Tradition hat und in den letzten Jahren einer zunehmenden kunsthistorischen Aufarbeitung unterzogen wird. Mit dem Kunstpreis H13 – Niederoesterreich Preis für Performance soll den performativen Arbeiten der jüngeren Generation spezielle Aufmerksamkeit zuteil werden.

H13 2022

Der H13 Niederoesterreich Preis für Performance wurde 2022 zum bereits 16. Mal vom Kunstraum Niederoesterreich vergeben. Ziel ist es, die Vielfalt der performativen Arbeiten von Künstler:innen in den Fokus zu rücken und dem interessierten Publikum zugänglich zu machen. Neben einem Preisgeld von € 5.000,- für die Gewinner:in der Ausschreibung kam die prämierte Performance am DO, 01.09.2022 im Kunstraum Niederoesterreich zur Aufführung.

Die Realisierung der Performance wird zusätzlich mit € 2.000,- unterstützt. Bei den eingereichten Konzepten sollen daher auch die räumlichen Gegebenheiten des Kunstraum Niederoesterreich mitgedacht werden.

Es ist der einzige in Österreich verliehene Preis für Performance-Kunst als Medium der bildenden Kunst.

 

Die Ausschreibung endete am FR, 15.04.2022.

Die Gewinner des H13 Niederoesterreich Preis für Performance 2022 sind Elisabeth Kihlström und Alexander Martinz. Die ausgezeichnete Performance Metal Heads sowie die feierliche Preisverleihung fanden am DO, 01.09.2022, im Kunstraum Niederoesterreich statt. Eine begleitende Ausstellung war von FR, 02.09.2022, bis SA, 10.09.2022, zu sehen.

Jurystatement

„Die prämierte Performance Metal Heads von Elisabeth Kihlström und Alexander Martinz eröffnet auf überraschende und aufschlussreiche Weise einen neuen Blick auf Performances der historischen Avantgarde, insbesondere Oskar Schlemmers Arbeiten der 1920er-Jahre sowie auf die Stilistik von Heavy-Metal-Bands der 1980er. In der Performance knüpfen die Künstler:innen Verbindungen zwischen der geometrisierten Ästhetik Schlemmers und den von queerer Gegenkultur inspirierten Auftritten der Metal-Pioniere Judas Priest.“

Der Jury des Jahres 2022 gehörten an:

  • Katharina Brandl (Künstlerische Leitung, Kunstraum Niederoesterreich)
  • Nele Kaczmarek (Kuratorin, Tangente St. Pölten - Festival für Gegenwartskultur)
  • Claudia Lomoschitz (Choreografin, Performerin und bildende Künstlerin)
  • Franz Thalmair (Kurator, Herausgeber und Autor)


Der Beschluss der Jury ist endgültig und unanfechtbar.

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