Johanna Bruckner, Quantum Polymorphic Sensibilities, Performance, 2019 (c) Guillermo Heize © Johanna Bruckner, Quantum Polymorphic Sensibilities, Performance, 2019, Foto: Guillermo Heize

Johanna Bruckner, Quantum Polymorphic Sensibilities, Performance, 2019 (c) Guillermo Heize

Johanna Bruckner, Quantum Polymorphic Sensibilities, Performance, 2019 (c) Guillermo Heize

© Johanna Bruckner, Quantum Polymorphic Sensibilities, Performance, 2019, Foto: Guillermo Heize

FR, 24.01.2020, 17:00 Uhr

Talking Sensibilities : Gespräch mit Johanna Bruckner

Moderiert von Katharina Brandl
Die Künstlerin Johanna Bruckner, deren Videoinstallation & Performance Quantum Brittle Stars am 23.01.2020 im Kunstraum Niederoesterreich gezeigt wird, führt in diesem Vermittlungsformat anhand von Quantum Brittle Stars in ihre Praxis ein. Im Gespräch mit Katharina Brandl diskutiert sie, welchen Veränderungen Empfindsamkeit und Empfindungsvermögen in einer Zeit ausgesetzt sind, die davon geprägt ist, dass Menschen immer enger mit Maschinen zusammenleben.


Gerade auch körperliche Intimität wird durch neue Sexroboter zu einem gesellschaftlichen Raum, der alles andere als die letzte Bastion des direkten, nicht-technologisch vermittelten, menschlichen Kontaktes ist. Ohne technopessimistische Visionen zu propagieren, fokussieren Johanna Bruckners Arbeit und das Gespräch auf neue Möglichkeitsräume, auf neue Vorstellungen von Körperlichkeit angesichts dieser Veränderungen. Und was all das mit Quantenphysik und "Brittle Stars" zu tun hat, wird sich auch klären.

 

Johanna Bruckner, 1984 in Wien geboren, ist eine Künstlerin, deren Arbeiten international gezeigt werden. Einzelausstellungen und Performances: 57th Venedig Biennale (2019); Mamco, Museum of Modern and Contemporary Art, Genf (2019); Architektur Biennale, Venedig, Schweizer Pavillon (2018); Galerie EIGEN+ART Lab, Berlin (2018). Ausstellungsbeteiligungen: Deichtorhallen Hamburg, Sammlung Falckenberg (2018); Galerie Reflector Contemporary, Bern (2018); KW, Institute for Contemporary Art, Berlin (2017); Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich (2017); Villa Croce, Museum für zeitgenössische Kunst, Genua (2017); Kunsthaus Hamburg (2016); Kunstverein Harburger Bahnhof (2016); Manifesta 11; Cabaret Voltaire, Zürich (2016) und documenta 13.
Johanna Bruckner lehrte an verschiedenen Universitäten und Institutionen. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet und für ein Fellowship an der Harvard University, Cambridge, USA, nominiert. Zurzeit ist sie Artist-in-Residence am Istituto Svizzero in Rom sowie an der Akademie Schloss Solitude und produziert Arbeiten unter anderem für die transmediale 2020.
Die Performance Quantum Brittle Stars wird mit  freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung realisiert.

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