Performance: Miriam Coretta Schulte, Mimesia - how to wolpertinger a sphinx

In ihrer Performance Mimesia - how to wolpertinger a sphinx (2018) geht Miriam Coretta Schulte den Netzwerken von Solidarität und Fürsorge nach. Die Künstlerin arbeitete zunächst während eines Forschungsaufenthaltes in Kairo an Mimesia und traf sich drei Monate lang mit charismatischen, bewundernswerten Frauen*, um der Frage nach der Rolle von mimetischer Imitation nachzugehen: Wann beeindrucken uns andere Personen so sehr, dass wir sie körperlich imitieren und ihren Ausdruck übernehmen? Die zunächst persönlich gestellte Frage erweist sich als Knotenpunkt von globalen Praktiken des Zusammenhalts. Die Imitation von anderen lässt sich als Moment der Zusammengehörigkeit und als Grundelement von Solidarität verstehen. Der im Titel genannte Wolpertinger ist ein Fabelwesen, in Österreich auch Raurackl genannt, das Attribute von unterschiedlichen Tieren hat - ein Wolpertinger kann beispielsweise Eichhörnchen und Hase, Mader und Katze gleichzeitig sein. Für den Kunstraum Niederoesterreich hat Miriam Coretta Schulte die Performance, die u.a. bereits in der Kaserne Basel gezeigt wurde, adaptiert.

Die Performance findet im Rahmen unserer Ausstellung TechnoCare statt. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

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