The Two Halves of Martha Wilson's Brain

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Ausstellung

Eröffnung: DO 07 06 2018 19.00H

Dauer: FR 08 06 – SA 28 07 2018

Kuratorin: Felicitas Thun Hohenstein

 

RAHMENPROGRAMM

DO 07 06  17.30H Gespräch mit Martha Wilson, Moderation: Carola Dertnig

SA 09 06  Workshop mit Martha Wilson (im Rahmen des Performatoriums)

 

Der Kunstraum Niederoesterreich zeigt eine Schau, die das umfangreiche Schaffen der Performance-Künstlerin Martha Wilson darstellt. „The Two Halves of Martha Wilson’s Brain“ beleuchtet zwei wichtige Seiten dieser sprühenden Künstler_innenpersönlichkeit und Performance-Pionierin: Zu sehen ist eine Auswahl Wilsons eigener Arbeiten, mit denen sie auf subversive und originelle Weise seit den 1970er-Jahren in Kunst und Politik interveniert. Der zweite wesentliche Bereich von Wilsons Tätigkeit ist das von ihr im Jahr 1976 gegründete „Franklin Furnace Archive, Inc.“.

Martha Wilson gründet 1976 den einflussreichen Kunstraum Franklin Furnace Archive, Inc., der seit dieser Zeit als Schaukasten für Künstlerbücher und Ort performativer Kunstproduktion international einzigartig ausstrahlt und mit seinem Archiv heute zu den wichtigsten Bezugspunkten von Performance Geschichte zählt.  Martha Wilsons politisches Engagement als Künstlerin drückt sich in einer Reihe satirischer Performances, Fotoserien und Filmen aus. Das satirische  Format dieser (staged) Soloperformances ermöglichte es Wilson ein breites Register von Präsentationsformen zum Einsatz zu bringen, einschließlich Gesang, Rezitation und der von ihr gegründeten girls punk band DISBAND. Die Ausstellung „The Two Halves of Martha Wilson’s Brain“ macht dabei die Produktivität einer subversiven, konsequenten Verfahrensweise der Künstlerin sichtbar, die über vier Dekaden ihre eigene künstlerische Arbeit, im Wechselverhältnis mit ihrer Zusammenarbeit und Förderung anderer KünstlerInnen, mit Franklin Furnace als Plattform, zu einem tragfähigen Netzwerk feministischer, gesellschaftlicher und ästhetischer Fragen manifest macht. Ausgesuchte Dokumente des Archives und ein repräsentativer Querschnitt des Oeuvres der Künstlerin treten in der Ausstellung in ein produktives Wechselverhältnis, das leichter Hand als Kartographie für eine Geschichte feministischer Performance gelesen werden kann.

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